Wie erkennt man gute Laufschuhe
Der Frühling ruft, es zieht die Menschen nach draussen und dann ist da auch noch der Winterspeck, der unbedingt abtrainiert werden muss. Doch wie fängt man am besten an? Es beginnt schon mit dem Gang ins nächste Sportgeschäft, denn welche Sportschuhe sind die besten? Die teuersten, die mit der bekanntesten Marke oder die Eigenmarke, die der nette Verkäufer empfiehlt? Doch die richtigen Laufschuhe zu finden, ist gar nicht so schwer.
Das Grundgerüst
Die Mittelsohle bildet die Basis für den gesamten Schuh. In dem EVA- oder PU-Kunststoffschaum befinden sich Dämpfungs- und Stabilitätselemente. Diese sind für den Laufkomfort verantwortlich, wenn sie dem Gewicht und der Größe des Läufers angepasst sind. Im Bereich des Fußballens ist die individuelle Anpassung noch wichtiger, da sich Füße in diesem Punkt am meisten unterscheiden. Deshalb verwenden die meisten Hersteller dehnbare und flexible Materialien. Eine zu dünne Sohle bietet besonders beim Laufen im Gelände wenig Schutz vor Steinen und Ästen auf dem Boden, die sich dann unangenehm in den Fuß hineinbohren.
Das Außenmaterial
Die Hülle des Schuhs muss auch ausreichend flexibel sein, außerdem den Schuh zusammenhalten und stabil sein, damit der Fuß im Schuh genug Platz hat und der Fuß immer gut abrollen kann. Zu viel Bewegungsfreiraum hingegen ist auch gefährlich, da Stabilität dadurch nicht mehr gewährleistet ist.
Schweißfüße adé
Der Fuß des Menschen sondert permanent Schweiß ab, bei Anstrengung mehr. Aus dem Grund sollte ein Laufschuh besonders atmungsaktiv sein und Wärme und Feuchtigkeit nach außen leiten. Viele Hersteller benutzen deshalb grobkörniges Mesh-Material, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten. Besonders für Menschen mit einer Veranlagung zu Schweißfüßen ist genau dieser Punkt sehr wichtig.
Die gängige Art, Laufschuhe zu schließen, ist eine Schnürung. Vielen Läufern ist nicht bewusst, dass Schnürsenkel entscheidend für den Laufkomfort sind. Runde Schnürsenkel neigen dazu, während des Laufens auf zu gehen. Flache Schnürsenkel hingegen lassen sich sicherer verschließen. Für Marathonläufer ist die Kunst des richtigen Bindens besonders wichtig und jeder hat seine eigene Taktik.
Eine Frage des Gewichts
Je schneller der Jogger laufen will, desto leichter sollen die Schuhe sein. Wenn man nur gemütlich durch den Park joggt, fällt der Gewichtsunterschied kaum auf.
Individualität
So unterschiedlich wie die Läufer sind auch ihre Füße. Manche kippen nach innen, andere nach außen. Darauf ausgelegt sind die Stabilitätselemente der Schuhe, die beim Laufen die Fußhaltung korrigieren. Je nach Einsatzgebiet und Qualität der Fußbekleidung weicht das Ausmaß dieser Extras ab. Was für das persönliche Laufbedürfnis das Beste ist, kann man am besten in einem speziellen Fachgeschäft abklären lassen. Meist stehen dort auch Geräte zur Verfügung, die die Verlagerung des Körpergewichts und eventuelle Instabilitäten des Fußes erkennen. Der Fachverkäufer empfiehlt im besten Fall einen genau passenden und den Bedürfnissen entsprechenden Schuh.