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Wanderkarten

Der Begriff Wanderkarte bezieht sich auf Gebrauchskarten, welche zur Orientierung im Gelände dienen. Wanderkarten können entweder als Kartenmaterial aus Papier vorliegen oder in elektronischer Form. Zu beachten ist die Tatsache, dass jedwede Abbildungen in einem bestimmten Maßstab angefertigt wurden, gebräuchlich sind in der Regel die Maßstäbe 1 : 25.000 und 1 : 100.000.

Die Vermessung und Anfertigung von Wanderkarten unterliegt dem wissenschaftlichen Bereich der Kartographie, angefertigt werden die Karten entweder von der Verlagskartographie oder von der amtlichen Kartographie. Wanderkarten sind dem Bereich der Gebrauchskartentypen zuzuordnen. Neben den beiden Haupterstellern von Wanderkarten, existieren des Weiteren zahlreiche andere Institutionen, welche Karten anfertigen, zu diesen gehören unter anderem auch Wander-, Alpen- und Bergsteigervereine. Die Besonderheit an diesen Vereinen besteht darin, dass ihr gesamtes Wesen auf das Wandern und die Überwindung von Strecken ausgelegt ist, darum wird durch selbst angefertigte Karten den Mitgliedern und Gästen eine erhöhte Orientierung im Gelände angeboten.

Geschichtlich betrachtet, existieren Wanderkarten seit Mitte des 19. Jahrhunderts, auch heutzutage können Hersteller einen hohen Absatz der Printmedien verzeichnen. In der heutigen Zeit werden die Printmedien jedoch des Öfteren durch elektronische Elemente wie GPS, Navigationssysteme und Speicherkarten ersetzt. Der Vorteil elektronischer Medien liegt des Öfteren darin, dass die aktuelle Position des Reisenden automatisch bestimmt wird und diesem aktuelle Daten geliefert werden. Des Weiteren können elektronische Medien teilweise automatisch erneuert werden, Wanderkarten verlieren mit dem Alter häufig an Aktualität und beziehen neue Veränderungen nicht mit ein.