Trendsport Nordic Walking
In den 1990er wurde der Stocklauf immer beliebter, bis er 1997 endgültig zur Trendsportart avancierte, obwohl es den Sport an sich schon seit den Dreißigern gibt. Im Gegensatz zum Walking werden beim Nordic Walking Stöcker eingesetzt, die die Muskulatur des Oberkörpers zusätzlich beanspruchen.
Um Nordic Walking zu betreiben muss man nicht trainiert sein, aber auch für begeisterte Sportler ist Nordic Walking ein gutes Ausdauer-Training. In den letzten zehn Jahren hat die Sportart an Beliebtheit gewonnen und aus vielen deutschen Parks sind die Nordic Walker nicht mehr wegzudenken.
Belastung von Gelenken ist sehr gering
Im Gegensatz zum Jogging wird der Bewegungsapparat weit weniger belastet und daher ist diese Trendsportart auch für Menschen mit Rücken- oder Knieproblemen geeignet. All die, die für Nordic Walking nur ein müdes Lächeln übrig haben und der Meinung sind, dass es sich dabei um eine Hausfrauen-Sportart handelt, sollten es einfach mal ausprobieren. Man kommt schneller ins schwitzen als man denkt und tut mehr für seinen Körper als bei einem normalen Spaziergang. Auch das Vorurteil, dass es sich bei Nordic Walking um eine reine Frauensportart handelt ist falsch. Immer mehr Männer finden gefallen an dem Ausdauersport und regen auf diese Weise ihr Herz-Kreislaufsystem an.
Für Sportler, die nach einer Verletzung wieder anfangen zu trainieren eignet sich diese Sportart besonders, denn man ist draußen an der frischen Luft, bewegt sich, verausgabt sich aber nicht. Gestresste Geschäftsleute können im Nordic Walking ihren Ausgleich zur Arbeit finden. Nach dreißig Minuten Training stellt sich das als Runner's High bekannte Hochgefühl ein, das durch die Ausschüttung von Glückshormonen entsteht. Durch diese Hormone wird nachweislich Stress abgebaut, man wird kreativer und das Immunsystem wird gestärkt.
Wichtig ist die richtige Ausrüstung
Bevor Sie loslegen sollten Sie sich allerdings gut ausstatten. Für Nordic Walking werden herkömmliche Joggingschuhe oder Walkingschuhe empfohlen. Wichtig ist, dass die Schuhe einen stabilen Leisten haben, damit Sie eine gute Abrollbewegung haben. Die Kleidung sollte nicht zu eng anliegen und nicht zu weit sein, vor allem aber angenehm und bequem sitzen. Funktionelle Bekleidung bietet sich an, damit Ihr Training nicht vom Wetter abhängt. Unbedingt mitnehmen sollten Sie einen Herzfrequenzmesser, mit dem können Sie nicht nur Ihre Herzfrequenz überprüfen, sondern auch den Kalorienverbrauch.
Mit am wichtigsten ist jedoch, dass Sie ausreichend Wasser mitnehmen. Damit Sie dieses nicht die ganze Zeit in der Hand halten müssen, können Sie sich einen Flaschengürtel zulegen, oder einen kleinen Rucksack mitnehmen. Für Menschen, die häufig Nordic Walking betreiben empfehlen sich Handschuhe, die einen guten Halt bieten und die Hände vor Blasen und Schwielen schützen.