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Paragliding

Der Begriff Paragliding bezieht sich auf die im Deutschen als Gleitschirmfliegen bezeichnete Extremsportart. Der Sport wird durch einen Gleitschirm realisiert, in welchem sich eine Person durch Gurtzeugs einhängt. Beim Paragliding wird der Gleitschirm durch Seile gelenkt und durch den Wind bzw. Auftrieb in der Luft gehalten.

Neben dem ursprünglichen Gleitschirmfliegen, existieren des Weiteren Ableger der Sportart wie das Motorschirmen, bei welchem die Steuerung durch einen Gleitschirm mit eingebautem Motor bewerkstelligt wird. Erfunden wurde der Sport im Jahr 1965 von David Barish, dieser bezeichnete die Sportart zunächst als "Slope Soaring", wobei diese allerdings nur auf geringe Resonanz stieß. Das Paragliding wurde allerdings nicht ganz aus den Augen verloren, sondern als Spezialdisziplin des Fallschirmspringens ausgeübt.

Gestartet wird beim Paragliding von Bergen oder Hügeln, des Weiteren ist es möglich von einer Seilwinde hochgezogen zu werden. Beim Start ist darauf zu achten, dass das Gurtzeug passend anliegt, keine Seile verheddert sind und der Gleitschirm komplett ausgelegt ist. Beim Paragliding besteht die Ausrüstung in erster Linie aus dem Gleitschirm, welcher aus einer Kappe besteht und durch Seile mit dem Gurtzeug des Paragliders verbunden ist. Das Gurtzeug wird durch einen Karabinerhaken in die Tragegurte des Schirms eingehangen, an der Unterseite befinden sich Polsterungselemente, welche einen unsanften Sturz bzw.

Verletzungen bei der Landung vorbeugen sollen. Viele Paraglider führen beim Flug ein Variometer bei sich um aktuelle Sink- und Steigwerte zu ermitteln, auch GPS-Geräte kommen zum Einsatz. Des Weiteren führen viele Paraglider ein Funkgerät bei sich, welches allerdings nicht Plicht ist. Die Bekleidung beim Paragliding besteht aus warmen und winddichten Klamotten, denn mit der Höhe nimmt auch die Kälte zu.

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