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Gesund durch Sport

Sport ist Mord, sagte der englische Premierminister Churchill einst. Doch eigentlich stimmt eher das Gegenteil, wie heutzutage wohl die meisten Menschen wissen. Zwar stimmt es, dass es die Möglichkeit gibt, nach dem Sport plötzlich das Zeitliche zu segnen, die Wahrscheinlichketi dafür ist jedoch verschwindend gering. Auf 100.000 Männer im mittleren Alter kommen jährlich schätzungsweise sechs Todesfälle nach sportlichen Aktivitäten.

Volkskrankheit: Übergewicht

Auf der anderen Seite hat Sport eine nachweislich positive Wirkung auf eine ganze Bandbreite von Aspekten unserer Gesundheit. Zur Volkskrankheit Nummer eins mausert sich langsam aber sicher das Übergewicht. Hierzulande gelten rund 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen als übergewichtig. Zu spaßen ist mit dem Übergewicht nicht, denn im Zusammenspiel mit anderen Risikofaktoren begünstigt es das Risiko für Herzerkrankungen enorm. Als guter Einstiegssport, um die Pfunde loszuwerden, empfiehlt sich Nordic Walking, das immer mehr Anhäger findet, oder Schwimmen, da es bei der sportlichen Betätigung gleichzeitig den Bewegungsapparat entlastet.

Neben dem Übergewicht hilft Sport auch bei anderen Krankheiten. Untersuchungen konnten beispielsweise einen Zusammenhang zwischen der Muskelmasse und der Knochenmasse nachweisen. Wer also was für seine Muskeln tut, stärkt gleichzeitig auch seine Knochenmasse. Mit festen Knochen ist das Risiko eines Knochenbruchs natürlich geringer. Gleichzetig wirkt man so der Osteoporose (Knochenschwund) entgegen, die sich bei vielen Menschen im Alter entwickelt.

Körper und Geist fithalten

Frei nach dem Motto „In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist“ hält Sport nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit. Studien zeigen, dass Lernen im Zusammenhang mit Sport leichter von der Hand geht als unbeweglich am Schreibtisch. Dies liegt daran, dass der Körer bei sportlicher Betätigung Botenstoffe produziert, die das Gehirn für Gedächtnis- und Lernprozesse benötigt. Außerdem trägt Bewegung dazu bei, das Gehirn zu durchbluten. Damit wird unser Denkapparat mit Sauerstoff versorgt, womit die Konzentrationsfähigkeit steigt. Natürlich kann man bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen auch zu medizinischen Mitteln wie Gingium (einem Ginkoextrakt) greifen. Im Zusammenhang mit Bewegung ist die Aussicht auf Erfolg jedoch deutlich größer.

Und auch die Gelenke und die Wirbelsäule bedanken sich für eine regelmäßige sportliche Betätigung. Je stärker die Muskulatur entwickelt ist, desto besser kann sie die Gelenke und die Wirbelsäule entlasten und schützen. Beim Treppensteigen etwa werden sie mit einem Mehrfachen des Körpergewichts belastet, eine starke Muskulatur, sorgt hier für eine Entlastung von etwa 50 Prozent. Das vermindert den Verschleiß enorm. Doch der Aufbau der Muskulatur ist nicht nur vorbeugend sinnvoll. Wenn die Gelenke und die Wirbelsäule bereits geschädigt sind, kann durch das Antrainieren eine Reduzierung der Beschwerden wie Knie- oder Rückenschmerzen erreicht werden.