Französisch lernen: Jugendreisen nach Frankreich
Kaffeetrinken am Montmartre, Bummeln auf den Champs-Elysées, auf den Eiffelturm klettern oder durch die berühmten Galerien im Louvre schlendern, sind alles Dinge, die einem einfallen, wenn man an Frankreich denkt. Komisch, dass all diese Aktivitäten in der Hauptstadt Paris stattfinden, dabei hat Frankreich doch noch so viel mehr zu bieten: die Landschaft der Bretagne, die geschichtsträchtige Atlantikküste, Wintersport in den Alpen und die weltberühmte Cote d'Azur mit ihren Mittelmeerstränden, an denen die verschiedensten Wasser- und Funsportarten angeboten werden.
Für jeglichen Urlaub bietet das Land des Baguette also ideale Voraussetzungen. Surfen und Beachvolleball liegen bei Jugendlichen absolut im Trend und sind "cool". Nicht cool hingegen ist es, als Jugendlicher mit seinen Eltern in den Urlaub zu fahren In der Pubertät sind die Eltern sowieso immer uncool, ganz egal, wie sehr sie auch versuchen "hip" und "trendy" zu sein. Die Kids wollen in dieser Zeit ganz einfach ihr eigenes Ich finden und müssen sich dazu zunächst einmal von allem abgrenzen, das mit ihrer Rolle als Familienmitglied zu tun hat. Nur so ist es ihnen möglich, sich unabhängig ihrer Verwandten als Persönlichkeit hervor zu tun.
Im Alltag ist Unabhängigkeit allerdings immer begrenzt, denn die Jugendlichen leben ja nach wie vor mit ihrer Familie unter einem Dach, fühlen sich also ständig beobachtet und in irgendeiner Form kontrolliert. Der Urlaub ist sogar noch viel schlimmer, denn was eigentlich zur Erholung dienen soll, ist noch viel stressiger als der Alltag. Plötzlich ist man nämlich den ganzen Tag mit der Familie zusammen, ist unter Umständen von seinen Freunden und gewöhnlichen Aktivitäten getrennt. Kein Wunder, wenn dann "Null Bock"-Mentalität, Trotz und miese Laune vorherrschen und auch den anderen Familienmitgliedern den Urlaub vermiesen. Selbst in der Wissenschaft ist man sich einig, dass Jugendreisen ohne Eltern wertvolle Erfahrungen bringen und für wichtige Entwicklungsschübe sorgen. Solche Reisen finden selbstverständlich unter der Aufsicht erfahrener und qualifizierter Betreuer statt, so dass Mutti und Vati sich keine Sorgen um ihren heißspornigen Teenie machen müssen.
Die Jugendlichen lernen auf ihrer Reise nicht nur etwas von der Welt kennen, sondern viele neue Freunde, soziales Miteinander, möglicherweise eine Fremdsprache und und und. Schließlich profitieren auch die "Alten" davon, wenn ihre Nachkommen auf derartigen Jugendreisen Frankreich und andere Länder unsicher machen: sie können selbst viel ungezwungener ihren Urlaub genießen, ohne Rücksicht auf die Teenies einmal das tun, wonach ihnen der Sinn steht und wenn Eltern und Kinder schließlich wieder daheim vereint sind, sind alle viel erholter und entspannter und kommen viel besser miteinander aus.