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Bergwandern

Im Unterschied zum Wandern in der Ebene auf Wiesen- oder Waldwegen bezeichnet das Bergwandern Touren im Mittel- oder Hochgebirge. Bergwandern ist besonders anstrengend, da man hierbei nicht nur weite Strecken, sondern auch viele Höhenmeter zurücklegen muss.

Ausdauer und Kondition sind deshalb eine wichtige Voraussetzung. Manche Bergtouren führen über Grate oder vorbei an ausgesetzten Stellen, die Trittsicherheit und manchmal auch Schwindelfreiheit erfordern. Doch gerade die Anstrengung einer Bergwanderung macht auch ihren Reiz aus.

Besonders Hüttentouren sind bei Vielen beliebt. Einmal auf der Höhe, genießt man bei schönem Wetter sommers wie winters herrliche Aussichten oder einen Rundum-Gipfelblick. Das Gefühl, sich dieses Erlebnis ganz allein ohne technische Hilfen erwandert zu haben, ist ein ganz besonderes. Wer es kennt, wird es immer wieder suchen.

Doch ein paar Regeln gilt es beim Bergwandern zu beachten. Unbedingt sollte man festes Schuhwerk mit einer griffigen Sohle tragen. Ins Hochgebirge sollte man nicht ohne spezielle Bergschuhe gehen. Sie sind knöchelhoch und geben dem Fuß gerade in unwegsamem Gelände den richtigen Halt. Achten Sie insbesondere in unbekanntem Gelände auch auf die Wegmarkierungen. Am besten, Sie führen bei jeder Bergwanderung eine entsprechende Karte des Geländes mit sich.

Legt man mehrere Hundert Höhenmeter zurück, muss auch mit Wetterstürzen gerechnet werden. Selbst im Sommer ist es auf dem Gipfel oft windig und kalt. Eine Jacke und ein Regenschutz gehören deshalb beim Bergwandern unbedingt ins Gepäck. Auch eine Trinkflasche und ein Apfel oder Müsliriegel sollten zur Grundausstattung eines Rucksacks gehören. Viele unterschätzen, wie viele Mineralien und Salze der Körper bei Anstrengung verliert. Ein rechtzeitiges Auffüllen der Reserven hilft, die gesamte Tour fit und gesund zu überstehen.